Regelmäßig besucht jedes Jahr im Frühjahr und Frühsommer ein Stockentenpaar (Anas plathyrhinchos) unser Biotop. Zweimal (1995 und 2008) haben wir auch Nachwuchs registrieren können.(Siehe Foto) Die Insektenwelt ist äußerst viefältig. So sind verschiedene Libellenarten, wie die Braune Mosaikjunfer (Aeschna grandis), die Frühe Adonisjungfer (Pyrrhosoma nymphula),die Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) die Hufeisenazurjungfer (Coenagrion puella) und der Blattbauch (Libelula depressa) zu beobachten. Erfreulich haben sich die Hummelbestände entwickelt. Immer wieder werden Wespennester im Biotop registriert. Die Anlage der Nester ist vielfältig. So haben wir 2000 ein Wespennest in Fussballgröße in einer Hecke entdeckt, 1996 wurde ein Wespennest registriert, welches sich in einem Mauseloch befand. Mehrfach wurden an Lauben Hornissennester (Vespra crabo) festgestellt. Hornissen sind friedlicher als ihr Ruf. In keinem Falle kam es zu Stichen. Hornissen meiden auch den Frühstückstisch und ernähren sich maßgeblich räuberisch von Insekten. Sie verschmähen aber auch gährendes Obst nicht.
Biotop
Unser Biotop "Steinbruchteich"

Regelmäßig besucht jedes Jahr im Frühjahr und Frühsommer ein Stockentenpaar (Anas plathyrhinchos) unser Biotop. Zweimal (1995 und 2008) haben wir auch Nachwuchs registrieren können.(Siehe Foto) Die Insektenwelt ist äußerst viefältig. So sind verschiedene Libellenarten, wie die Braune Mosaikjunfer (Aeschna grandis), die Frühe Adonisjungfer (Pyrrhosoma nymphula),die Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) die Hufeisenazurjungfer (Coenagrion puella) und der Blattbauch (Libelula depressa) zu beobachten. Erfreulich haben sich die Hummelbestände entwickelt. Immer wieder werden Wespennester im Biotop registriert. Die Anlage der Nester ist vielfältig. So haben wir 2000 ein Wespennest in Fussballgröße in einer Hecke entdeckt, 1996 wurde ein Wespennest registriert, welches sich in einem Mauseloch befand. Mehrfach wurden an Lauben Hornissennester (Vespra crabo) festgestellt. Hornissen sind friedlicher als ihr Ruf. In keinem Falle kam es zu Stichen. Hornissen meiden auch den Frühstückstisch und ernähren sich maßgeblich räuberisch von Insekten. Sie verschmähen aber auch gährendes Obst nicht.
Interessant ist auch die Pflanzenwelt (Flora). Die Wasserschwertlilie (Iridaceae pseudacorus) ist die beherrschende Pflanze am Wasser. Um eine Verlandung des Teiches zu vermeiden, wurden die Bestände 2012 gezielt reduziert. Unmittelbar am Ufer kommen das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria), der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) und die Große Brennnessel (Urtica dioeca) vor. Ein kleines Vorkommen des Seidelbastes ist 2003 erloschen. Unregelmäßig ist der Gifthahnenfuss (Ranunculus sceleratus) in der Uferzone nachgewiesen. Der Bärlauch wurde 2007 angesiedelt und entwickelt sich gut. In der höheren Strauchregion dominieren Himbeeren, verschiedene Farne und es existiert ein kleines Vorkommen des Maiglöckchens (Convallaria majalis). Bodendeckend sind die Vielblütige Weißwurz (Polygonatum mulitflorum), das Große Schöllkraut (Chelidonium majus) und der Stinkende Storchschnabel (Geranium robertianum) vorherrschend.
An Sträuchern finden wir im Biotop den Roten Hartriegel (Cornus sanguinea), die Haselnuss (Corylus avellana), den Schlehdorn (Prunus spinosa), den Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) und die Hundsrose (Rosa canina). Den Baumbestand bilden Eberesche (Sorbus aucuparia) , Esche (Fraxinus excelsior), Spitzahorn (Acer platanoides) , Stieleiche Quercus robur), Hänge-Birke (Betula bendula), Korbweide (Salix fiminalis) und Salweide (Salix caprea).
Mit der Ansiedlung von Arnika , auch Bergwohlverleih genannt, (Arnica montana) wird im Biotop weiter experimentiert.
Weitergehende Untersuchungen führt die Arbeitsgemeinschaft "Ökologie" der Diesterwegmittelschule im Rahmen der Initiative "Jugend forscht" unter der Leitung von Herrn Eigner seit 2012 fort. Neben der weiteren Bestandsaufnahme von Fauna und Flora des Biotopes soll die Insektenwand erneuert werden und auch die Erforschung der Fledermauspopulation in der Anlage weitergeführt werden. Leider existiert diese Arbeitsgemeinschaft nur bis 2015.



